Ausstellungen

Tempo Garage ll

29. Juli – 14. August 2016

Flyer TG2

Flyer TG2

Kunst während kurzer Zeit ganz nah!

In der ehemaligen Tempogarage am Rhein nutzen 17 junge Kunstschaffende der Region die Räume, um ihre aktuellen Kunstwerke zu präsentieren. Jeder Winkel des Gebäudes wird belegt sein, von Malerei, Video- und Rauminstallation über Fotografie und Schmuck, bis hin zu Urbanart reicht das Spektrum. Die Eröffnung findet am 29. Juli ab 18 Uhr statt.

Ältere, leerstehende Gebäude gibt es einige in der Altstadt Schaffhausen. Meist gehen wir achtlos an diesen vorüber – ausser – sie erfahren eine Umnutzung, wie dies eben gerade mit der Tempogarage am Rhein geschieht. Das Gebäude steht seit 25 Jahren leer und steigt zum zweiten Mal wie Phönix aus der Asche, nicht neu und unversehrt aber vital und farbenfroh von Kunst überzogen.

Vor zwei Jahren haben die Künstler Michael Stoll und Patrick Werner mit Fabienne Spiller, Iela Scherrer und Philip Böhni den Verein Zwischenraum gegründet mit dem erklärten Ziel „Leerstand kreativ zu füllen“. So haben sie junge KünstlerInnen aus Schaffhausen eingeladen mit ihrer Kunst die vergessenen Räume neu zu beleben. Die Idee ist gut angekommen. Die Schaffhauser Kunstliebhaber haben den verwandelten Ort geliebt. Gross und Klein konnte zeitgenössischer Kunst begegnen – Kunst zum Anfassen, ganz nah und dann in der Tempobar bei einem Bier mit den Künstlern darüber reden oder einfach nur da sitzen. Diese Idee hat das Publikum angelockt. Die Kunst hat dem Ort einen Mehrwert gegeben, wenigstens vorübergehend.

Auch in diesem Sommer ist aus der Rheingarage, an der Fischerhäuserstrasse 61, wieder ein Ort der Kreativität geworden. Die Kunstschaffenden ziehen mit viel Lust ihr Ding durch. Aus dem Off-space ist erneut eine Lokalität mit Charme entstanden – keine Galerie im herkömmlichen Sinn – wohlverstanden. Es ist, als ob die Kunst den Dialog mit den Räumen suche, vergänglich nicht beständig. Dabei entsteht ein besonderes Spannungsverhältnis, das für den Betrachter eine einzigartige Atmosphäre schafft. Statt in einen etablierten Ort einzuziehen, geht es hier den KünstlernInnen um selber machen, selber wüten dürfen und selber wieder „abreissen“ können.

Die Objekte greifen zum Teil aktuelle Themen unserer globalisierten und mediatisierten Welt kritisch auf. Es wird auch ganz Beschauliches gezeigt, das keinem Konzept folgt, in völliger Freiheit im Raum. Dass die KünstlerInnen am ganzen Prozess viel Freude haben, ist offensichtlich. So soll es auch den Besuchern gehen: von Raum zu Raum schlendern, dies und das und immer wieder anderes entdecken, Spass an der Sache haben und warum nicht mit einem Bierchen, statt einem Cüpli in der Hand. Politisch fühlen sich die Kunstschaffenden frei; sie wollen sich nach keiner bestimmten Orientierung richten. Ihre Werke sind bunt, zeigen eine Position, manchmal magisch oder von Witz beseelt.

Die Kunst – auch vergängliche Kunst, Kunst im Fluss und Kunst am Fluss – soll Menschen verbinden. Die ehemalige Tempogarage am Rhein vermag im Kulturangebot in Schaffhausen für kurze Zeit, vom 29. Juli bis zum 14. August eine Lücke zu schliessen.

Susanne Bernhard, Schaffhausen, 27.06. 2016

KünstlerInnen
Angelika Dreher, Anna Peterer, Annina Knauer, Iela Scherrer, Nadja Kirschgarten, Hannah Grüninger, Fabienne Spiller, Ana Baumgart &, Ina Schoof, Lea Wäckerlin, Tina Ragetli, Linus Mauermann, Philip Böni, Emanuel Künzle, Marc Hirt, Patrick Werner, Michael Stoll, David Heil

Merh Informationen unter:
www.zwischenraum-sh.ch
www.facebook.com/tempogaragekultur

Der Aufbau

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Die Ausstellung

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Zeitungsartikel

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Art Garage

5. – 12. Dezember 2015

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Die Steiggarage AG ist nun schon etwas mehr als ein Jahr aus der Liegenschaft an der Steigstrasse 40 in Schaffhausen ausgezogen. Nach einer Renovierung wurden die Räume an private Mieter übergeben, welche sie als “Hobby-Werkstatt” benutzen. Im Dezember 2015 bot sich Gabriela Scherrer und Patrick Werner die Möglichkeit, die Garage für eine Woche als Zwischennutzung in eine Ausstellung zu verwandeln. Die Herausforderung bestand darin die Werke möglichst gut präsentieren zu können und gelichzeitig des Werkstatt-Flair zu erhalten. Wir wollten den eigentlichen nutzen des Raumes nicht gänzlich verschwinden lassen. Aus diesem Grund haben wir zwei Autos in die Ausstellung mit einbezogen. Eines als Bar und das andere als Ausstellungs- Raum. Über die zwei Wochen Vorbereitung hinweg erreichten wir eine schöne Mischung aus Garage und Ausstellungsraum

Der Aufbau

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Zeitungsartikel

Zeitungsbericht

 

 

Tempo Garage

23. – 30. August. 2014

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Leer stehende Objekte besitzen eine spannende Anziehungskraft. Es ist brachliegendes Potential diese Häuser zu vernageln und ungenutzt zu lassen bis die Abrissbirne kommt. Leider hat Zwischennutzung durch die unbewilligte Besetzung von leer stehenden Häusern oftmals negative Schlagzeilen generiert und zur Verärgerung der Bevölkerung geführt. Eine Zwischennutzung für Kunstausstellungen kann aber die Kultur- und Kunstszene einer Stadt aufwerten sowie jungen KünstlerInnen die Möglichkeit geben sich als solche zu etablieren und zu entwickeln. Ausstellungen dieser Art können somit auch als Förderung junger KünstlerInnen verstanden werden. In dieser Umgebung muss Kunst nicht den etablierten Vorstellungen und Wertungen von Galerien und institutionellen Förderungssystemen entsprechen. Durch diesen Freiraum kann sich Kreativität uneingeschränkt entfalten.

Das Künstlerkollektiv Zwischenraum möchte Leerstand kreativ füllen und aufzeigen, dass die Zwischennutzung solcher Objekte spannend ist und einen Mehrwert generieren kann. Aus diesem Grund haben wir dem leer stehenden Haus (ehemalige Rheingarage) in den letzten Monaten wieder Leben eingehaucht. Wo vor Kurzem noch kahle Wände, vernagelte Fenster und verlassene Räume vorherrschen, ist eine Ausstellung mit Schmuck, Malereien, Fotografien und Skulpturen entstanden.

Der Aufbau

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Die Ausstellung

Das Haus

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Der Abbau

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Zeitungsartikel

AZ Schaffhausen vom  21.August 2014

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Schaffhauser Nachrichten vom  22. August 2014

SNbericht

Schaffhauser Nachrichten vom  25. August 2014

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